Unser Praktikant 2011:
Als Master-Student der Politikwissenschaft mit einem Schwerpunkt auf der Interessenvermittlung habe ich ein Sommer 2011 ein sechswöchiges Praktikum in der Geschäftsstelle des VHI in Gießen absolviert. Obwohl ich nur in einem relativ kurzen Zeitraum für den Verband tätig war, konnte ich gleich mehrere Projekte selbstständig bearbeiten und dabei Verantwortung übernehmen, wodurch sich mein Praktikum zu einer sehr interessanten und lehrreichen Zeit entwickelte.
Zu meinen Schwerpunkten zählten Tätigkeiten im Rahmen von Public Relations- und Public Affairs -Maßnahmen, wobei die Entwicklung einer neuen Kampagne in Bezug auf Klimaschutz und Holzprodukte im Vordergrund stand.
Weitere Projekte beschäftigten sich mit der Organisation eines Kongresses und der Erarbeitung einer Stellungnahme für den Düsseldorfer Landtag im Rahmen einer öffentlichen Anhörung.
Darüber hinaus habe ich mehrere kleinere Recherchen zu verschiedenen Themen durchgeführt, Präsentationen vorbereitet, Studien gesichtet und den Geschäftsführer zu einer Vielzahl von Veranstaltungen begleitet, was mir einen sehr guten Einblick in die unterschiedlichsten Arbeitsbereiche des Verbandes, von technischen bis politischen Angelegenheiten, ermöglichte.
Besonders hervorzuheben ist die gute Betreuung während des Praktikums und das gute Arbeitsklima in der Geschäftsstelle. Als Praktikant hat man hier die Chance einen Einblick in den Berufsalltag zu bekommen und interessante Projekte mitzugestalten, es ist für jeden Studenten empfehlenswert der sich der sich für das Thema Lobbying interessiert und sich auch auf die technischen und naturwissenschaftlichen Seiten der Holzindustrie einlassen kann – oder umgedreht.
Martin Schörner, Oktober 2011
Unsere Praktikantin 2010:
Während meines zweimonatigen Praktikums beim Verband der deutschen Holzwerkstoffindustrie konnte ich einen Einblick in die verschiedenen Aufgaben gewinnen, die Verbandsarbeit mit sich bringt. Über den ganzen Zeitraum hinweg konnte ich an einem größeren Projekt eigenverantwortlich mitarbeiten und gleichzeitig viele verschieden kleinere Aufgaben erledigen. Diese reichten vom Verfassen von Pressemeldungen über wissenschaftliche Recherche bis hin zur Beantwortung von Mitgliederanfragen. Die Möglichkeit an Messen, Ausschusssitzungen und Seminaren teilzunehmen nutzte ich gerne und konnte so Diskussionen über hochaktuelle Themen verfolgen und gleichzeitig wertvolle Kontakte knüpfen. Zu meinem Aufgabenbereich gehörte ebenso das Vorbereiten von Sitzungen der verschieden Fachausschüsse innerhalb des VHI. Die Zusammenarbeit mit dem VHI-Team war immer unkompliziert, kollegial und geprägt von Hilfsbereitschaft. Insgesamt haben mir die zwei Monate beim VHI nicht nur einen breiten Überblick über die Branche ermöglicht, sondern mir auch einen guten Start ins Berufsleben eröffnet. Ein Praktikum beim VHI kann ich jedem engagierten Studenten oder Absolventen empfehlen, der Interesse an aktuellen politischen und fachlichen Themen und Lust auf verantwortungsvolle Aufgabenstellungen hat.
Natalie Rykena, im Februar 2010
Erfahrungsbericht unserer ersten Praktikantin:
Obgleich mein Praktikum beim VHI mit einer Dauer von fünf Wochen relativ kurz bemessen war, bin ich davon überzeugt, einen umfassenden Einblick in die Welt der Verbandsarbeit im Bereich der Holzwerkstoffindustrie erhalten zu haben. Dieses liegt nicht zuletzt in den abwechslungsreichen und interessanten Aufgaben begründet, die im weitestgehenden Sinne das Gerüst meines Praktikums gebildet haben: Neben dem inhaltlichen Vorbereiten von Sitzungen mit begleitendem Erstellen von Präsentationen, lag es an mir, fachbezogene Pressetexte und Stellungnahmen zu aktuellen Themen zu entwerfen. Zudem bekam ich die Möglichkeit, anspruchsvolle Projekte in Eigenregie zu erarbeiten, die ich später auf internen Sitzungen vor Verbandsmitgliedern erörtern und darstellen konnte.
Weiterhin wurde mir des Öfteren die Gelegenheit geboten, die eine oder andere Einladung zu Kongressen, Messen und Fachtagungen wahrzunehmen. Diesem Angebot folgend, war es mir möglich, für einige Tage in die „Arbeitsrealität“ zu blicken und, weiterhin, erste Kontakte in die Industrie sowie in die Fachwelt zu knüpfen.
Zuletzt möchte ich erwähnen, dass meine Fragen stets ein offenes Ohr gefunden haben und jeder Zeit die Möglichkeit für Gespräche und für die Klärung bestand.
Zu betonen bleibt zudem in jedem Fall, dass ich mein absolviertes Praktikum – auch aufgrund des angenehmen Arbeitsklimas und -umfeldes – als äußerst erfolgreich betrachte und jedem Studenten, der ein Interesse am Verbandswesen und an wirtschaftlichen Themen hat, und der zudem dazu motiviert ist, sich mit fachlichen Inhalten, die in der Universität nicht gelehrt werden, zu beschäftigen, empfehlen möchte."
Carola Link, im Februar 2008
Reflexionen des zweiten Kandidaten:
Zu Beginn des Praktikums habe ich mich eingehend mit der Organisation des Verbandes beschäftigt. Dadurch war ich in der Lage, individuelle Eindrücke in den vielfältigen Aufgabenbereichen von Verbandsarbeit sammeln zu können. Durch die Erarbeitung fachbezogener Stellungnahmen zu aktuellen technischen und umweltpolitischen Themen wurde mir bewusst, inwieweit Verbandsarbeit in alltägliche politische Entscheidungsprozesse eingebunden ist.
Inhalt des Praktikums war u. a. der Besuch von Unternehmen, in denen man mir mit großem Engagement die Produktionsprozesse an Hand von spezifischen Teilprozessen erläuterte. Der Besuch des Atomkraftwerks in Phillipsburg, zum Anlass des vom VHI initiierten Energiespartags, bildete gleich zu Beginn ein kleines Praktikums-Highlight.
Darüber hinaus habe ich an externen Sitzungen teilgenommen, in denen es meine Aufgabe war, den VHI zu vertreten.
Schwerpunkt des Praktikums war jedoch die eigenverantwortliche Bearbeitung von Projekten bzw. das Vorbereiten von Sitzungen.
Neben der Bearbeitung spezifischer Themengebiete lag die Präsentation der Ergebnisse in den Ausschüssen in meinem Aufgabenbereich. Anspruchsvolle Teilprojekte, z.B. die Entwicklung eines operativen Instruments zur vereinfachten Bewertung der werkseigenen Produktionskontrolle, ermöglichten es mir, Verbandsarbeit aktiv mitzugestalten.
Krönender Abschluss meiner Praktikumszeit war die Teilnahme am 6. Holzwerkstoff-Symposium vom 08. bis zum 10. Oktober in Hannover.
Die Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Sauerwein, Frau Balser und Frau Schneider war überaus produktiv und sehr kollegial. Ausdrücklich möchte ich die mir entgegengebrachte Hilfsbereitschaft in allen Fragen aus unterschiedlichen Themen und Fachbereichen betonen
In Bezug auf mein Studium erscheinen mir die gesammelten Eindrücke aus dem Praktikum äußerst hilfreich. Neben der vertieften Anwendung von Fachwissen, das im Studium bereits vermittelt worden ist, habe ich im Verlauf des Praktikums völlig neue Fakten und Kenntnisse aus einer anderen Perspektive kennengelernt. Beson-ders bedeutend erscheinen mir vor diesem Hintergrund die gesammelten Kontakte zur Industrie
Abschließend bleibt festzuhalten, dass ich das Praktikum für mich als überaus erfolgreich erachte, da ich in der Lage war, praxisnahe Erfahrungen zu sammeln und damit meine persönlichen berufsbezogenen Ziele genauer zu definieren. Wesentlich zum Erfolg beigetragen hat das sehr angenehme Betriebsklima.
Bernd Lütkemeier, im Oktober 2008